Informationen zum Corona-Virus

Informationen des Hessischen Kultusministeriums zur Aufklärung und dem Umgang mit dem Coronavirus

Ende des Jahres 2019 wurde der Weltgesundheitsorganisation bekannt gegeben, dass es in Wuhan, einer Metropole in China, zu einer Häufung von Lungenerkrankungen mit unbekannter Ursache kommt. Wenige Tage später wurde als Ursache ein neues Virus, das Coronavirus 2019-nCoV, benannt. Die Krankheit verbreitet sich derzeit hauptsächlich in bestimmten Regionen in China rund um die Stadt Wuhan bzw. in der Provinz Hubei (Wuhan ist die Provinzhauptstadt). Sie geht meist einher mit allgemeinem Krankheitsgefühl, einer Atemwegs-Symptomatik und Fieber- allerdings scheint es deutlich weniger schwere Fälle und Todesfälle zu geben als bei anderen Erkrankungen aus der Gruppe der Coronaviren. Es besteht im Vergleich zur Provinz Hubei in den übrigen betroffenen Regionen in China ein deutlich geringeres Risiko einer Ansteckung. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung durch das neuartige Virus in Deutschland weiterhin als gering ein. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat Empfehlungen zur Diagnostik und zur Versorgung betroffener Personen sowie zur Erfassung von Kontaktpersonen etabliert.

1. Wo bekomme ich aktuelle Informationen her?

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Seite www.soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat zudem eine Informations­-Hotline für hessische Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Die Rufnummer lautet: 0800 5554666.

Bei Fragen können sich hessische Bürgerinnen und Bürger auch an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.

2. Was ist bei Grippesymptomen zu tun?

Bei den bekannten Grippesymptomen gibt es keine neuen Verhaltensanweisungen. Lediglich für Personen, die aus China zurückkehren oder mit solchen Personen Kontakt hatten, gelten die aktuellen Informationen auf der oben beschriebenen Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration ( HMSI). Das HMSI hat für den öffentlichen Gesundheitsdienst sowie für medizinisches Personal Handlungsempfehlungen herausgegeben und stellt so ein einheitliches Vorgehen zum Schutz der Bevölkerung sicher. Zudem oder auch in Zweifelsfällen können Sie sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden.

3. Wie kann ich mich schützen?

Um die Ausbreitung übertragbarer Krankheiten der Atemwege zu vermeiden, sollten prinzipiell eine gute Händehygiene und Abstand zu Erkrankten eingehalten sowie auf eine Husten- und Nies-Etikette geachtet werden:

Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich von anderen Personen abwenden. Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen! Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

4. Was ist in Zweifelsfällen zu tun?

Bitte wenden Sie sich in Fällen, die nur auf Basis einer medizinischen Abklärung entschieden werden können (z.B. Teilnahme am Unterricht bei Infektionsverdacht), an das zuständige Gesundheitsamt!

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